Trends
 
Trends

Auf dem Markt und in der Technologie bilden sich neue Trends heraus. Wir spüren Sie auf und folgen ihnen.

Unser Ziel ist es, Jena zum global bekanntesten und attraktivsten Standort für BioInstrumente zu machen. Dazu muss der Cluster in den kommenden Jahren weiter nachhaltig wachsen. Wir brauchen strategische Ziele, die über kurzfristige betriebswirtschaftliche Zielsetzungen der individuellen Firmenpartner hinausgehen. Der BioInstrumente Jena e.V. als Initiator und Motor ist die Plattform, auf der die Partner in diesem Prozess zusammengeführt werden. Der Vorstand sieht sich mit allen Mitgliedern in der Verantwortung, die Erfolgsgeschichte des BioInstrumente-Konzeptes fortzuschreiben. 

Die Fokussierung auf das Thema BioInstrumente hat sich für den Standort als unschätzbarer asset erwiesen. Es wird als Erkennungs- und Identifizierungsmerkmal in jedem Fall beibehalten und für das Standortmarketing im In- und Ausland verwendet werden. Ziel ist es dabei, Forscher und Unternehmer für den Standort zu interessieren und anzuwerben, damit diese sich in Jena niederlassen bzw. mit Netzwerkpartnern kooperieren. Insbesondere soll versucht werden, Entscheidungsträger für Forschungs- und Anlageinvestitionen in KMUs und Großkonzernen direkt und kontinuierlich anzusprechen. 

Als USP der Region sehen die Unternehmen das Potenzial, integrierte Systemlösungen für analytische und diagnostische Probleme in den Life Sciences zu generieren, herzustellen und zu vertreiben. Das BioInstrumente-Netzwerk stützt sich dabei auf die Kernbereiche Optik, Feinmechanik und deren Verbindung mit Molekularbiologie und Informatik. Ein fördernder Faktor ist die räumliche und fachliche Nähe der Forscher und Unternehmen am Standort. 

Die Aufgabe des Netzwerks besteht darin, die Kompetenz bei der Herstellung von Lösungen für die Generierung von Daten weiter zu entwickeln, so dass nicht nur Daten, sondern neues Wissen und letztlich – bezogen auf den Bereich der medizin-nahen Anwendungen – Behandlungs- und Lebensqualität für Patienten generiert werden.

Diese Systemlösungen vereinen die BioInstrumente, Software und Wetware und können diese Bereiche damit konsequent weiter entwickeln. Dazu benötigt Thüringen außerdem mehr Kapital und das entsprechende Fachwissen vor Ort. Im Idealfall soll es gelingen, ein derzeit in der Diskussion befindliches Businessmodell umzusetzen, das die Kraft aller Akteure aus den Bereichen Biotechnologie, Medizin, Informatik, Logistik, angewandte und Grundlagenforschung erneut zu bündeln vermag. Das übergeordnete Thema würde es ermöglichen, die Wertschöpfungsketten und bisherige inhaltliche Lücken – auch durch Attraktion Externer – zu schließen.